Der Landtagsabgeordnete Sascha Meier, zuständig für den Landkreis Kassel verurteilt den aktuellen Vorfall in Wolfhagen, bei dem sich ein Mann beim Entfernen eines mit einer Rasierklinge präparierten Hitler-Aufklebers verletzte, aufs Schärfste. Solche perfiden Aktionen sind gezielte Einschüchterung und eine gefährliche Form rechtsextremer Propaganda.
„Wer Nazi-Symbole im öffentlichen Raum platziert und sie zudem mit Rasierklingen präpariert, nimmt schwere Verletzungen anderer billigend in Kauf. Das ist abscheulich und muss mit aller Konsequenz verfolgt werden“, so Sascha Meier.
Meier verweist darauf, dass es im Raum Wolfhagen und Umgebung bereits in der Vergangenheit mehrfach zu fremdenfeindlichen Stickeraktionen gekommen ist. Die Wiederholung solcher Vorfälle zeigt, dass Demokratinnen und Demokraten wachsam bleiben, konsequent hinschauen und sich zusammen gegen Extremismus stellen müssen.
„Ich danke allen Bürgerinnen und Bürgern, die solche Aufkleber nicht ignorieren, sondern melden. Der öffentliche Raum gehört nicht den Rechtsextremen, sondern allen Menschen, die hier friedlich und respektvoll zusammenleben wollen“, betont Meier.
Der Abgeordnete fordert, verdächtige Sticker und Schmierereien konsequent zu dokumentieren, zu melden und strafrechtlich verfolgen zu lassen. Gleichzeitig brauche es weiterhin klare politische und zivilgesellschaftliche Zeichen gegen Hass, Hetze und Antisemitismus.
Hinweis zur Einordnung: Die jüngste Festnahme einer Jugendlichen in Kassel wegen Hitlergruß, rassistischer Beleidigungen und tätlichen Angriffs, sowie das Zeigen des Hitlergrußes in Kassel nach dem letzten deutschen WM- Spiel, unterstreicht nach Meiers Ansicht, dass rechtsextreme Entgleisungen in Nordhessen sehr ernst genommen werden müssen.